Frischkornmüsli – Wesenszüge.

Frischkornmüsli – die Königsklasse unter den Müslis, Porridges und Overnight Oats dieser Welt. Anstelle von bereits gemahlenen Getreideflocken werden ganze Körner verwendet. Die werden mit der Getreidequetsche oder einem Standmixer grob geschrotet. Dann dürfen sie ein paar Stunden in Wasser baden um etwas zu quellen und dadurch verträglicher zu werden. Heraus kommt ein cremiger Getreidebrei, der ultragesund und an Ballaststoffen kaum zu überbieten ist. Das Frischkornmüsli erinnert mich sehr an meine Großmutter. Eine wunderbare Frau, die leider viel zu früh und viel zu jung gestorben ist. Da war ich gerade 9. Und trotzdem sind die Erinnerungen an sie so präzise […]

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Rote Bete-Ricotta-Knödel mit gebratenem Apfel und Thymianbutter – Glückshappen.

Jawohl. Zu kleinen Glückshappen habe ich die kleinen Knödelchen ernannt. Man kann ja auch gar nicht anders als sie wunderbar entzückend zu finden und sich an ihnen zu erfreuen. So unschuldig rosarot liegen sie auf dem Teller. So samtig-flaumig zergehen sie auf der Zunge. Glückshappen. Trostspender. Oder wie ich sie gerade nennen mag. Passt alles. Sage und schreibe dreimal haben wir sie innerhalb von 5 Tage gegessen. Was daran lag, dass ich eine riesige Portion gemacht habe und sie so lecker waren, dass wir sie nicht einfrieren wollten. Also wurden sie im Kühlschrank aufbewahrt und wir haben ein Experiment gemacht, […]

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Blaubeer-Schmand-Tarte – Sachkunde.

Machen wir mal wieder ein bisschen Sachkunde. Beerekunde um genau zu sein. Wissen ist immer gut. Wenn ihr keine Lust darauf habt, einfach direkt zum Rezept scrollen. Ich bin da nicht ehrenkäsig. Niemand muss sich mein Geschreibsel hier reinziehen, wenn er das nicht mag. Wichtiger ist doch, dass wir hier alle Spaß haben und à vor allem uns die Bäuche mit gutem Essen vollschlagen. Meine Gedanken teile ich nur nebenbei mit euch. Passend zum Rezept stelle ich also die Frage: Blaubeeren oder Heidelbeeren? Gibt es eigentlich einen Unterschied? Und wenn ja, kennt ihr ihn? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: […]

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Gnocchi „Genovese“ mit grünen Bohnen und Pesto – Zwischenraum.

Manchmal finde ich uns Menschen schon ziemlich seltsam. Vielleicht trifft es seltsam auch gar nicht, vielmehr wäre interessant das treffende Wort. Wie auch immer. Manchmal würde ich mir wünschen, mehr über die Vorgänge in unserem Groß- und Kleinhirn oder in der linken und der rechten Gehirnhälfte wissen. Warum treffen wir wann welche Entscheidungen und wer steuert da oben eigentlich unsere Gedanken. Nun beziehe ich es mal direkt auf mich. Klar. Ich schreibe hier schließlich ja auch. Hätte mir vor einem dreiviertel Jahr jemand gesagt, dass ich im August den Kredit für zwei Bauplätze unterschreibe, hätte ich ihm den Vogel gezeigt. […]

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