Möhren-Kokos-Suppe mit Kaffirblättern – Gedankendilemma.

Ich lese gerade zum zweiten Mal einen dicken Wälzer über TCM („traditionelle chinesische Medizin“). Zeit hatte ich die letzten zwei Wochen ja genug. Ich habe das Buch schon mal durchgelesen und musste festgestellen, dass nicht mehr wirklich viel hängengeblieben ist. Von all dem kleingedruckten Wissen, dass das Buch vermittelt. Die Key Facts ja, aber wenn es dann um chemische Vorgänge in unserem Körper geht – und es geht sehr viel um chemische Vorgänge in unserem Körper – da blieb dann eher weißer Nebel im Kopf zurück. Dass das Studium ganz schön lange her ist, merke ich dann. Und die Schule […]

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Geröstete Blumenkohl-Currysuppe – Schmackhaftmacher.

Blumenkohlliebe 4.0 haben wir hier. Aber mindestens. Wenn mir einer ums Eck kommt und sagt, er mag keinen Blumenkohl, kann ich das als absolute Blumenkohlliebhaberin in keinster Weise nachempfinden.  Mein Papa ist so einer. Der mag Blumenkohl einfach nicht. War für mich schon als Kind unvorstellbar. Was habe ich mich immer gefreut, wenn ich von der Schule heimkam und schon vor der Haustüre den kohligen Geruch wahrgenommen habe. Blumenkohlgratin. Dafür ließ ich alles stehen und liegen. Papa murrte dann abends immer ziemlich, wenn er die Reste vom Mittagessen bekam. Zu meinem Leidwesen gab es Blumenkohl nur sehr selten. Wegen Papa. […]

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Chicoréesuppe mit gerösteter Birne und Nüssen – Déja Vu mit Lerneffekt.

Ich habe ein Déja Vu. Aber ein gewaltiges. Es ist November und ich sitze auf der Couch, den Laptop auf dem Schoß, neben mir eine Tasse gesunden Mandelmilch-Kakao (eh klar..) und schreibe an diesem Blogpost. Wenn sich das jetzt unspektakulär, ja nahezu gemütlich anhört, möchte ich euch postwendend dieser Illusion berauben. Lasst es mich also ausformulieren. Es ist Anfang November, und ich sitze in einer eher unbequem aussehenden Position auf der Couch, den Laptop mal auf dem Schoß, mal rechts neben mir – je nachdem wie stark die Schmerzen in meinem rechten Rippenbereich sind und ob ich tief einatmen muss. […]

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Kaltes Erbsen-Minz-Süppchen – Nichtstun.

Letztes gesehen: die Titelseite eines Magazins der Süddeutschen Zeitung. Der Wortlaut der Headline war ungefähr: Warum schaffen wir es nicht mehr, einfach mal öfters nichts zu tun? Bzw. warum erkennen wir nicht, dass Nichtstun manchmal einfach gut genug ist? Gute Frage. Nächste Frage. Dachte ich erst. Dann blieb ich mit meinen Gedanken doch daran hängen. Stimmt, dachte ich. Wann hast du das letzte Mal wirklich nichts getan? Also wirklich nichts? Einfach mal vor dich hin gestarrt und den Geräuschen gelauscht, die dich so umgeben. Faul in der Sonne gelegen, eventuell noch ein Buch in der Hand, dass aber letztendlich dann […]

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