Erdbeer- und Spargelparty auf Schokoladenpfeffer – der Muse wegen.

Von der Muse geküsst. Ja, das bin ich tatsächlich sehr oft bei meinen Rezepten. Die Muse begleitet mich stets in der Küche. Eigentlich nicht nur in der Küche, sondern überall dort, wo ich Inspiration für finde. Für Rezepte, Geschmäcker, Fotografie oder Storytelling. Sie ist also eine ziemlich gute Freundin und wir verstehen uns meist blendend. Gerade aber nicht. Gerade sitzt die Muse in der Ecke und schmollt. Und wie. Das kann sie. Ich hab ihr nämlich Musen-Verbot gegeben. Ja, richtig. Sie soll mich mal kurz in Ruhe lassen. Damit ich mich sammeln kann. Heute ist der erste freie Freitag seit sechs Wochen, der wieder mein Freitag ist. Ohne Büro. Ohne Emails. Ohne Calls. Eigentlich wieder ein ganzer Tag nur für Schokoladenpfeffer. Und genau deswegen hab ich die Muse in den Keller gesperrt. Die würde mir den Tag sonst kaputtmachen. Das ging schon die letzten Tage los. Da hat es nur noch gesummt und gebrummt in meinem Kopf. Die Muse flüsterte mir ein Rezept nach dem anderen zu, dass unbedingt auf den Blog muss. Eine Idee nach der anderen, die ich unbedingt ausprobieren sollte. Und das Summen und Brummen wurde immer lauter und gestern Abend war mir ganz schwindelig. Und dann hat mein Kopf kurzerhand der Muse den Stecker gezogen: „Du tickst doch nimmer ganz sauber, liebe Muse. Jetzt lass doch mal die Hannah in Ruhe. Morgen ist ja auch Akkupunktur und ihre Mama kommt und sie gehen zum Friseur (Randnotiz: dringend nötig!) und sie hat dann nicht auch noch die Zeit, den ganzen Tag in der Küche zu stehen und dann noch zu fotografieren und dann noch den Blogpost zu schreiben. Und wann soll sie denn bitteschön ihren Kaffee in Ruhe trinken?“ Tja, ich war ziemlich stolz auf meinen Kopf. Die Muse fand es nicht so toll und schmollt eben seitdem. Aber das wird schon wieder. Ich hab ihr vorhin zugeflüstert, dass wir schon morgen wieder zusammen loslegen. Zwischen dem ganzen Summen und Brummen in meinem Kopf habe ich auch kurzerhand den Überblick verloren, welche Spargel- und Erdbeerrezepte ich hier eigentlich schon vorgestellt habe. Also habe ich heute Morgen mal kurz einen Blick in das Archiv geworfen. Sapperlott. Da tummeln sich schon einige. Und einige ganz besondere Schätzchen sind da dabei. Und weil ich der Meinung bin, dass ihr das sicher auch nicht mehr so ganz auf dem Schirm habt, gibt es hier einfach eine kleine Spargel- und Erdbeerparty. Mit meinen liebsten Rezepten (es gibt auch noch mehr auf dem Blog). Habt ihr Lust? Dann geht’s los:

Gebratener Spargel mit grüner Sauce

Immer und immer wieder. Ich liebe es einfach. Egal ob mit grünem, weißem oder lila Spargel. Und statt der grünen Sauce passt auch einfach ein Radieschenquark oder ein Kräuterquark oder eine Eiersauce dazu. Hier geht’s zum Rezept.

 

Flammkuchen mit Spargel, Erbsen und Büffelmozzarella

Ganz großes Flammkuchenkino. Aber das sage ich ja über alle Flammkuchen auf dem Blog.
Hier geht’s zum Rezept.

 

Flammkuchen mit Kartoffeln, Radieschen, Spargel und Ricotta

Ganz großes Flammkuchenkino. Ok, ich wiederhole mich. Ich meine es aber ernst. Hier geht’s zum Rezept.

 

Spargelsalat mit Kräutern und schwarzem Reis

The healthy Shit. Unglaublich leckere Kombination. Und alle, die Vollwertköstler immer noch belächeln und als Ökotanten mit Ökobeuteln abstempeln, bitte einfach mal diesen Salat essen. Hier geht’s zum Rezept.

 

Erdbeer-Schmandkuchen

Der wohl saftigste Rührkuchen, wo gibt auf Welt. Funktioniert auch bestens mit Himbeeren oder Blaubeeren. Oder Johannisbeeren. Vielleicht würde sich da dann noch etwas weiße Schokolade mit in den Teig schummeln. Meint zumindest die Muse. Hier geht’s zum Rezept.

 

Erdbeertrifle

Biskuit + Puddingcreme + Erdbeeren. Love at first sight. Auch im Glas. Hier geht’s zum Rezept.

 

Schoko-Mandelkuchen mit Schmandcreme und Erdbeeren

Der Schoko-Mandelkuchen allein ist schon ein absolutes Kuchenträumchen. Mit Schmandcreme und Erdbeeren betritt er allerdings dann das Siegerpodest. Hier geht’s zum Rezept.

 

Vanille-Chiapudding mit Erdbeeren

Wieder einer der unzähligen Beweise, dass gesund und lecker gerne eine Symbiose bilden. Oder auch: my daily summer breakfast. Fast daily zumindest. Funktioniert natürlich mit jeglichen Obstkollegen. Hier geht’s zum Rezept.

 

Brioche mit Erdbeermarmelade

Welcome to Hefe-Paradise. Wollt ihr eine richtig gute Brioche backen? Und die mit richtig guter Erdbeermarmelade zum Sonntagsfrühstück verspeisen? Dann hier entlang.

 

Salziges Quinoa-Granola mit Ofen-Erdbeeren

Wenn der Herzensmensch fast weint, wenn dieses Granola mal wieder aus ist und ich nachts noch Neues machen muss, dann wollt ihr euch das auch nicht entgehen lassen. Hier geht’s zum Rezept.

 

Pavlovatörtchen mit Joghurtcreme und Erdbeer-Rhabarberkompott.

Das fluffige Törtchen hat jetzt bereits den Award für mein Dessert 2020 gewonnen. Da kommt dieses Jahr nichts mehr ran. Und das Kompott wohnt von April bis Juni sowieso im Kühlschrank und wird über alles gekippt, was halbwegs dazu passt. Hier geht’s zum Rezept.

 

Ich hoffe, ihr seid jetzt nicht überspargelt oder übererdbeert. Ein neues Rezept kommt ja ganz bald. Vermutlich was mit Spargel oder Erdbeeren (#sorrynotsorry). Aber das muss ich eh erst noch mit der Muse besprechen.

Habt es fein.
Eure Hannah

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