Zitrone, Schokolade, Brombeere – Ein klarer Fall von: Eat dessert first.

Man stelle sich vor: Ein lauer Sommerabend. Man hat Freunde eingeladen, ausführlichst Leckereien gegrillt, einige Gläser Weißwein genossen und sitzt nun pappsatt, zufrieden und glücklich auf Balkonien. Die Gespräche werden tiefsinniger, das Lachen lauter, noch ein Weinkorken ploppt. Man denkt, nichts fehlt mehr zum puren Glück. Oder? Hah! Doch! Klar fehlt was! Der süße Abschluss. Die klebrige Krönung. Eine zartschmelzende Vollendung. Etwas, dass dem Magen sagt: vertrau mir – ich pass das noch rein. Ohne mich bist du nur halb zufrieden. Ok, es mag nicht jedem so gehen. Mir geht es so. Ich hab eine Schwäche für Dessert. Ganz eindeutig. Dabei ist es zunächst völlig egal, ob das eine Handvoll Nüsse ist, ein Stück Wassermelone oder – wie hier – das pure Glück im Glas. Ich brauch das. Das macht die Sache für mich rund. Daher auch mein Credo: Eat dessert first!

Die Gefahr, dass man total pappsatt ist und tatsächlich nichts mehr von der Crème Brulée abhaben kann, die ist groß. Zumindest bei vielen. Bei mir nicht. Ich spar mir ein Plätzchen auf im Magen. Im Zweifel esse ich das Dessert zuerst. So auch bei diesem Rezept. Eine ganz, ganz tolle Kombination bilden die Zitrone, die weiße Schoki und die Brombeere. Drei und keine zuviel quasi. Eine luftig-leichte Mousse, etwas pürierte Brombeere und für den Cruncheffekt mit etwas Mohn gepimpt. Superlecker!

Man stelle sich nun nochmal vor: Ein lauer Sommerabend. Man hat Freunde eingeladen, ausführlichst Leckereien gegrillt, einige Gläser Weißwein genossen und sitzt nun pappsatt, zufrieden und glücklich auf Balkonien. Die Gespräche werden tiefsinniger, das Lachen lauter, noch ein Weinkorken ploppt. Man denkt, nichts fehlt mehr zum puren Glück. Dann kommt Hannah und bringt jedem ein Gläschen mit genanntem Inhalt. Nachdem man den Rest der Mousse mit dem Finger ausgeschleckt hat, weiß man: das hat gefehlt! Jetzt ist das Glück perfekt!

Habt es fein.
Eure Hannah

Für vier Gläser (220 ml)

Für die Mousse
150 g weiße Schokolade
Saft und Abrieb von einer Zitrone
1 Eigelb
30 g Zucker
1EL Speisestärke
1 EL Vanillezucker
100 ml Sahne
300 g Quark
1 Eiweiß
1 EL Mohnsamen (optional)

Für die Brombeeren
200 g Brombeeren
1 TL Honig

Die Speisestärke mit etwas Wasser anrühren und beiseite stellen. Die Schokolade in Stücke brechen und mit Zitronensaft- und Abrieb und dem Zucker in einem kleinen Topf langsam schmelzen. Dabei ständig rühren. Das Eigelb einrühren und weitererhitzen. Die flüssige Speisestärke dazugeben und ständig weiterrühren, bis die Masse eindickt. Vom Herd nehmen, kurz weiterrühren und dann abkühlen lassen. Von den Brombeeren einige für die Deko zur Seite legen. Die restlichen Beeren mit dem Honig pürieren und beiseite stellen.
Die Sahne steifschlagen, dabei den Quark unter Rühren dazugeben, den Mohn einrieseln lassen und noch kurz aufschlagen. Dann von der Zitronencreme ungefähr die Hälfte und die Quarkmasse heben. Das Eiweiß zu Eischnee schlagen und ebenfalls vorsichtig unterheben.
Nun alles in Gläser schichten. Dazu erst von der Quarkcreme etwas in die Gläser füllen, etwas Zitronencreme darauf verteilen und darauf die Brombeermasse geben. Das Ganze wiederholen. Am Schluss noch ein paar einzelne Brombeeren auf den Gläschen verteilen.

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.