Ein liebes Hallihallo auf meinem Foodblog mit supersaftigen Walnusslebkuchen.

So, erstmal hab ich mir nun ausgiebig auf beide Schultern geklopft und summe und wippe fröhlich vor mich hin, während ich diese Zeilen schreibe. Ich kann es nämlich tatsächlich kaum fassen, dass ich nun endlich, endlich, endlich meinen ersten Beitrag mit euch teile. Es war ein ziemlich langes Unterfangen – von der Idee, einen eigenen Foodblog zu gründen bis zum heutigen Tag sind schlappe 18 Monate vergangen. Meine Lieblingsmenschen wissen, wovon ich spreche und haben geduldig meine unzähligen Ausreden mit verständnisvollem Kopfnicken abgesegnet. Jetzt hab ich es aber geschafft und kann es kaum erwarten, euch mein erstes Rezept ans Herz zu legen. Eigentlich hätte mein erstes Rezept ein ganz anderes sein sollen, verbunden mit der für euch bestimmt „superspannenden“ Story, wie ich auf die Foodblog-Idee kam, aber da ich ein großer Fan von hätte-wäre-wenn bin, gibt’s heute außerplanmäßig ein anderes Rezept, so dass ich immer sagen kann. „Eigentlich hätte ja ein ganz anderes Rezept mein Eröffnungsrezept werden sollen, aber…“. Keine Angst, das eigentliche Rezept werde ich aber ganz schnell nachposten, die Weihnachtszeit ist allerdings zu dominant um als Foodie KEINE Plätzchen, Lebkuchen, gebrannte Mandeln und allerlei Köstlichkeiten zu kreieren und diese dann natürlich auch gleich noch zu shooten.

Bevor ich mich aber gleich bei meinem ersten Beitrag in Details verliere, noch zwei kurze Sätze zum Rezept: Das Rezept stammt von meinem Zahnarzt. Er ist gleichzeitig ein sehr guter Freund meiner Eltern und hat meinem Papa vor kurzem das Rezept vermacht. Es sind wirklich supersaftige, nussige und schokoladige Lebkuchen ohne Mehl und lassen sich tatsächlich auch sonst halbwegs gesund gestalten, ganz großer Pluspunkt also. Sie gehören außerdem zu den einfachsten und unaufwendigsten Rezepten in meiner Weihnachtsbäckerei.
Probierts aus, ihr werdet sie lieben!

Habt es fein.
Eure Hannah

Ergibt ca. 16 Stück

200 gr Walnüsse grob gehackt
100 gr Mandeln gemahlen
50 gr Semmelbrösel (auch glutenfreie Maisbrösel möglich)
80 gr Zucker (od. Honig od. beides gemischt)
50 gr Honigmarzipan fein gehackt
60 ml Sahne (auch pflanzliche Sahne möglich)
2 Eier
2 TL Lebkuchengewürz
1 TL Zimt
1 Prise Salz
1 Msp Hirschhornsalz
optional: etwas Orangeat fein gehackt, je nach Geschmack
Zartbitterschokolade zum Überziehen

Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten gut miteinander vermengen. Der Teig darf ruhig sehr feucht und klebrig sein, so werden die Lebkuchen schön saftig. Mit den Händen walnussgroße bis golfballgroße Kugeln formen, auf ein Backblech mit Backpapier setzen und flach drücken. Ca. 15-20 Minuten backen. Sie müssen nach dem Backen noch etwas weich sein. Abkühlen lassen und Zartbitterschokolade zum Schmelzen bringen. Die Lebkuchen je nach Geschmack dick mit der Schokolade bestreichen.

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