Mamas Hirsebrot – Brotgeschichten.

Brot finde ich ein sehr, sehr heikles Thema. Ein frisch gebackenes, saftiges Brot mit knuspriger Krume kann einen in andere Hemisphären katapultieren. Noch ganz leicht warm, mit Butter bestrichen und etwas Salz bestreut, hat man dann doch das Gefühl, man futtert gerade das pure Glück in sich hinein. Auf der anderen Seite kann einen ein Brot auch schlagartig auf den harten Boden der Realität zurückholen. Trocken, billiges Mehl und Backtriebmittel – für mich der Inbegriff der Bäckereiketten in Supermärkten. Davon habe ich mich schon vor sehr langer Zeit verabschiedet. Leider kommt man trotzdem nicht immer drum herum, da viele Frühstückscafés […]

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Würzige rote Linsen – aus Ottolenghis Poesiealbum.

Hätte ich doch bloß nie angefangen, seine Kochbücher zu kaufen. Und zu lesen. Und seine Rezepte nach zu kochen. Dann wäre ich nicht so eingefahren und würde bei jeder Rezeptüberlegung und jedem Kochvorschlag sagen (oder zumindest denken): „Warte… Ich will nur noch schnell schauen, ob ich in den Rezepten von Ottolenghi was dazu finde…“Katastrophe, sag ich euch! Aber jammern nützt bekanntlich nichts und in diesem Fall will ich eigentlich auch gar nicht jammern, denn: was hätte ich nur verpasst, wenn ich nicht angefangen hätte, seine Rezepte zu kochen bzw. mich davon inspirieren zu lassen. Oh ja, ich hätte so einiges […]

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Burrata, Blutorange, Rote Beete – Caprese im Winter.

Ich bin ja ziemlich offen für Neues. Vor allem wenn es Essen geht. Ich probiere supergerne neue Gerichte aus, experimentiere mit Gewürzen und Zutaten, backe gerne Kuchen, die ich sonst noch nirgendwo gegessen habe und lasse mich für jegliche „neuen“ Obst- und Gemüsesorten begeistern. Ob mir das Ganze dann hinterher schmeckt, lassen wir mal so dahingestellt. Wobei mich der liebe Herr Ottolenghi (ja, der Name wird noch sehr, sehr oft auf meinem Blog erwähnt werden) wirklich schon unzählige Male mit abgefahrenen Geschmackskompositionen überzeugt hat. Daher lautet mein Credo: Geht nicht, gibt’s nicht! Erst ausprobieren, dann meckern oder bestenfalls im Geschmackshimmel […]

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